Microsoft Volumenlizenzprogramme

Microsoft blickt auf eine ereignisreiche und rasante Historie zurück. Waren sie es doch, die die Verbreitung von Personal Computern durch die Entwicklung der Betriebssysteme wesentlich vorangetrieben haben.

Mit dem Ansatz Software in Form einzelner Pakete zu verkaufen stieß man schnell an seine Grenzen. Am Anfang war... das Full Packaged Product. Damit begann der Softwarevertrieb in den 70er Jahren. In den Jahren 1993 und 1994 wurden die ersten Lizenzmodelle vorgestellt und eingeführt. Den Start machte der Open License Vertrag, später für die großen Kunden der Select License Vertrag. Wenige Jahre später gab es bereits das erste Enterprise Agreement.

Microsoft musste sich mit steigender Anzahl von Kunden mit alternativen Einkaufsmodellen und neuen Formen der Softwarelieferung beschäftigten. Die Verträge Microsoft Open und Select License bildeten den Einstieg in die Welt der Volumenlizenzmodelle. Open wie Select sind bis heute populäre Formen des Lizenzerwerbs.

Nicht nur die Software hat sich in den letzten Jahren ständig weiterentwickelt. Auch die Optionen des Einkaufs erleben immer Neuerungen. Neben den Kaufoptionen rücken Verträge mit Angeboten wie Standardisierung und verteilten Zahlungsformen weiter in den Vordergrund. Die Finanzierungsform ist etabliert. 2010 wird die nächste Entwicklungsstufe vom Konzern gezündet. Nach dem Beginn mit BPOS (Business Productivity Online Suite) ist jetzt der Begriff Office 365 in aller Munde. Eine Angebot von Microsoft Softwarelösungen direkt von Microsoft hosten zu lassen und monatlich die genutzten Leistungen zu zahlen.

Im Kern haben sich die drei Varianten Kauf, Ratenkauf und Miete als sogenannte „on-premise" Modelle gehalten. Diese wurden sukzessive um weitere Spielarten ergänzt. Heute steht ein Unternehmen vor der Wahl Microsoft Lizenzen über unterschiedliche Wege beziehen zu können. Jede Variante unterliegt bestimmten Bedingungen und zieht verschiedene Vorteile nach sich.

Die Lizenzoptionen wirken auf den ersten Blick undurchschaubar. Die Erfahrung zeigt, dass Neueinsteiger Zeit brauchen, um die Modelle zuordnen und je nach Anforderung des Kunden angemessen positionieren zu können.

Der rasanten Entwicklung des Konzerns ist geschuldet, dass sowohl die Vertragsarten, die Bezugswege und die Rahmenbedingungen der Produktlizenzierung kontinuierlichen Veränderungen unterliegen.

Jede Kundensituation verdient es mit einem Anspruch an Individualität analysiert zu werden. Und wie so oft ist die einfachste und schnellste Lösung nicht die Beste.

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