System Center Configuration Manager 2007 R2

    Deployment, Management und Inventarisierung von IT-Infrastrukturen.

In einem Satz

Microsoft System Center Configuration Manager 2007 R2 hilft, das Deployment, Management und die Inventarisierung von IT-Infrastrukturen zu verbessern.

Ausführliche Beschreibung

Bis zu 70 Prozent der Gesamtkosten einer IT-Infrastruktur fallen für die Bereitstellung und Wartung von IT-Systemen an. Die effektive Verwaltung der IT-Infrastruktur eines Unternehmens ist hierbei einer der größten Faktoren, die TCO (Total Cost of Ownership) zu reduzieren.

IT-Organisationen sind jedoch nicht nur gefordert, die Kosten zu reduzieren, sondern auch den geschäftlichen Mehrwert zu erhöhen. Die globale Verwaltung von Systemen, inklusive der immer mehr werdenden mobilen Geräte und deren Aktualisierung und Schutz, wird zu einer großen Herausforderung.

Der Wunsch, die Mitarbeiter mit den aktuellsten Produktivitätstools wie Windows 7 und Office 2007 oder 2010 auszustatten, macht die Sache noch komplexer.

Die Vision von System Center Configuration Manager ist es, die Gesamtkosten für die Systemverwaltung so gering wie möglich zu halten, die IT als strategischen geschäftlichen Mehrwert zu positionieren und den Nutzern die richtigen Produktivitätstools zur richtigen Zeit bereitzustellen.

Wichtigste Funktionen / Features

Das Service Pack 2 (SP2) für Configuration Manager 2007 R2 bringt u. a. Unterstützung für Windows 7, Windows Vista SP2, Windows Server 2008 R2 und Windows Server 2008 SP2.

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Funktionen im SCCM 2007 R2

  • Automatisierte Betriebssystem-Bereitstellung auf Clients und Servern(z.B. WIM)
    Betriebssystempakete offline bearbeiten und aktualisieren.
    Hardwaretreiber und Sprachpakete während des Bereitstellungsprozesses ersetzen.
    In Niederlassungen oder Offlineumgebungen können Wechseldatenträger sowie BrancheCache genutzt werden.
  • Anwendungsdeployment
    Die Verknüpfung mit dem Office-Migrationstoolkit stellt eine Erkennung und Ressourcenplanung für Softwareinkompatibilitäten mit Office 2007 bereit.
  • Zero Touch Deployment
    Wake-on-LAN, eine internetbasierte Clientverwaltung, die Unterstützung von Niederlassungen und "Wartungsfenstern".
  • Verbessertes Update-Management
    Der Windows Software Update Service (WSUS) ist im SCCM integriert und bietet erweitere Distributionsmöglichkeiten für das Patchmanagement.
  • Verwaltung mobiler Geräte (der ehemalige Mobile Device Manager ist nun enthalten)
  • Remote-Administration für z.B. HelpDesk-Szenarien(auch für mobile Geräte)
  • Integriertes „Desired Configuration Management
    Das Desired Configuration Management ermöglicht die Nutzung von Best Practices und unterstützt IT-Administratoren bei der Implementierung von Richtlinien für Systeme auf SML-(Service Modeling Language-) Basis, mit denen die gesetzlichen Vorgaben und Unternehmensvorgaben eingehalten werden können. Basisdaten für Konfigurationen geben Ihnen die Möglichkeit, den Zustand der Konfiguration auf allen verwalteten Systemen abfragen zu können. Konfigurationsrichtlinien helfen Ihnen dabei, die Serverauslastung zu überwachen (zum Beispiel Exchange).
  • Erhöhte Sicherheit durch Integration mit Network Access Protection
    Durch die Integration von Network Access Protection (Quarantäne-Funktion) aus Windows Server 2008 werden eine Einhaltung der vorgeschriebenen Softwareupdates und ein eingeschränkter Zugriff auf das Unternehmensnetz für nicht vorschriftsmäßige Systeme umgesetzt. Eingeschränkte Systeme werden von Configuration Manager 2007 automatisch auf den neuesten Stand gebracht.
  • Forefront Client Security bzw. Forefront Endpoint Protection-Integration
  • Intel AMT Integration (Active Management Technology, Intel vPro)  
  • Integration mit App-V
  • Umfassendes Reporting (Integration mit SQL Reporting Services) Durch den darunterliegenden SQL Server werden auch die Reporting Services benutzt, um aussagekräftige Berichte zu erstellen; z.B. über die verwendete Software (Software Asset Management).
    Zu den Hardwareberichten, die USB-Geräte, das Prozessoralter und die Bereitschaft für eine Aktualisierung nachverfolgen, kommen Berichte zum Identifizieren von Computern hinzu, deren Software oder Hardware seit dem letzten Inventurzyklus geändert wurde. Die Clientzugriffslizenz-Berichte, die zu den vorhandenen Lizenzregisterberichten hinzugefügt wurden, ermöglichen den Vergleich der Lizenzverwendung anhand von Microsoft-Lizenzübersichten.
  • Erweiterte Asset-Intelligence Funktionen (AI 1.5)

 

Neue Funktionen in R3:

  • Power Management mit Richtlinien für Stromverbrauch sowie Reporting
  • SQL Reporting Services 2008 SP1 und höher erforderlich
  • Delta-Discovery: Es wird alle 5 Minuten nach neuen Systemen im netzwerk gescannt (früher alle 24h)
Treibende Themen

 

 

Hilfreich ist die TechConsult-Studie, die sich alllerdings auf 80 Großunternehmen in Deutschland bezieht:

  • Desktop Optimization 2010 Studie von TechConsult (März 2010) hier zum Download.
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Version

2007 R2 SP2

Erscheinungsdatum (RTM)

29.11.2008

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