System Center Configuration Manager 2007 R3

Management von IT-Infrastrukturen, Deployment und Inventarisierung. Physikalisch, virtuell oder in verteilten Umgebungen.

In einem Satz

System Center Configuration Manager 2007 R3 bietet vor allem neue Funktionen zur Verwaltung und Überwachung des Stromverbrauchs von Client-Computern im Unternehmen (Power Management). Außerdem wurde die Betriebssystembereitstellung verbessert, die Aktualisierung mit dem Active Directory, eine dynamische Sammlungsbewertung eingeführt und Konsolen-Verbesserungen. Die Skalierbarkeit und Performance wurden erhöht.

Ausführliche Beschreibung

System Center Configuration Manager 2007 R3 SCCM ist inzwischen bekannt dafür, auch hochkomplexe und verteilte Infrastrukturen zu beherrschen. Mit R3 wird dies aufgestockt auf bis zu 300.000 verwalteten Clients pro Hierarchie, eine Zahl, die im Markt heute laut Microsoft unübertroffen ist.

Wichtigste Funktionen / Features

Zentralisiertes PC Power Management mit Richtlinien für Stromverbrauch sowie Reporting

Eines der großen Themen auf dem Markt und auch in der neuen SCCM-Verison ist das Power-Management.  Es gitl, nicht nur im Rechenzentrum, sondern auch auf den PCs weniger Strom zu verbrauchen. Auch dies senkt die Betriebskosten.

Das kontinuierliche PC Power Management wird in Begriffen wie kWh oder CO2 Emissions-Einsparungen gemessen.

Forrester schätzt, dass mehr als 90 % der Unternehmen überlegen oder implementieren bereits PC-Power-Management-Lösungen. Die US-Umweltschutzbehörde schätzt, dass trotz der erweiterter Energiespar-Funktionen in Windows Vista und Windows 7 diese zu nicht mehr als 10 % genutzt werden.

Daher benötigt Power-Management eine zentrale Verwaltung und Durchsetzung von Power-Management-Policies und bleibt nicht allein den Anwendern überlassen. SCCM 2007 R3 kommt mit Power Management-Funktionen.

Dabei geht es um die Hilfe bei der Organisation für das Planen einer Power Management-Strategie durch Überwachung von aktuellen Energiezuständen, Berichterstattung über Maschinen-Auslastungen, Trends, Energieeinstellungen und  Energieverbrauch. Zum anderen werden den Admins Werkzeuge an die Hand gegeben, einfach spezifische Leistung-Einstellungen zu erstellen, bereitstellen und zu erzwingen.

1. Überwachung und Planung: Power Management im SCCM 2007 R3 sammelt Informationen über die Computer-Nutzung und Energie-Einstellungen. Vorgefertigte Berichte werden bereitgestellt, damit Administratoren diese Daten analysieren und optimale Einstellungen zur Energieverwaltung für Computer festlegen können.

2. Durchsetzung: Power Management ermöglicht dem Administrator, Energiesparpläne zu erstellen, die auf Sammlungen von Computern angewendet werden können und die Energieverwaltungs-Einstellungen für Peak und nicht-Peak-Arbeitszeiten durchsetzen.

3. Compliance: Nach dem Durchsetzen von Energiesparplänen, kann der Administrator in Berichten ersehen, ob die Richtlinien richtig angewendet wurden. Die Berichte zeigen auch die CO2-Einsparungen auf und geben dem Unternehmen damit die Möglichkeit, Emissionswerte einzuhalten.

Eine  20.000 Seat  große Organisation hat kürzlich berichtet, dass sie durch ein konservatives Power Management  ca. 500.000 § pro Jahr einsparen (Quelle).

      

Verbesserungen beim Betriebssystem-Deployment

SCCM 2007 R3 bietet Pre-Staging von Boot-Images und die Unterstützung von Windows Imaging Format (WIM)-Dateien für neue Computer. Dies ermöglicht dem Administrator, eine Tasksequenz auf das Gerät anzuwenden, welches das vorgefertigte Medium verwenden soll.

Dynamic Collection Evaluation

Hierdurch werden schnell Auswertungen zu einer Sammlungsmitgliedschaft möglich, da nur neue Computer angezeigt werden.

Desired Configuration Management DCM

Erstellung von Sammlungen für PCs, die compliant sind und solche, die non-compliant sind. Auf diese kann dann DCM angewendet werden.

Mit Desired Configuration Management haben Sie folgende Möglichkeiten:

  • Nutzung von Basiskonfigurationen zur Überprüfung der Konfiguration der IT-Systeme, bevor diese in die Produktivumgebung aufgenommen werden.
  • Überwachung und Erstellung von Berichten zur Einhaltung von Unternehmensrichtlinien.
  • Erkennung möglicher Sicherheitsrisiken, die durch Microsoft oder anderen Softwareherstellern definiert sind.
  • Zeitsparende Problembehebung der Helpdesk-Anrufe durch Tools und Prozesse, die durch Identifikation der nicht kompatiblen Konfigurationen, die wahrscheinliche Fehlerursache schnell erkennen können.
  • Automatische Erstellung von Berichten, die Systeme mit nicht kompatiblen Konfigurationen umfassen. Diese Auflistungen können dann gezielt zur Verteilung von Softwarepaketen oder zur Ausführung von Skripten genutzt werden.

Mobile Device Management

Configuration Manager 2007 R3 enthält den ehemaligen System Center Mobile Device Manager. Dies beinhaltet eine umfassende Asset-Inventarisierung, Softwareverteilung, Verwalten von Einstellungen und Kennwortrichtlinien für Windows Phones.

Höhere Skalierbarkeit und Performance

Jetzt werden bis zu 300.000 Clients pro Site unterstützt. Die Kommunikation mit dem Active Directory wurde verbessert, um Änderungen schneller zu finden (Delta-Discovery): Es wird alle 5 Minuten nach neuen Systemen im Netzwerk gescannt (früher alle 24h). Benutzerdefinierte Abfragen (Queries) geben schnell den aktuellen Stand wieder.

Cross- und Upselling
  • Forefront Endpoint Protection 2010: die Malware-Lösung von Microsoft setzt auf dem SCCM 2007 R2 auf, da Attacken in Reports ausgewertet werden sollten, nicht nur abgewehrt.
  • Alle anderen System Center Produkte, da diese perfekt aufeinander abgestimmt sind und als Suite auch lizenzrechtlich interessant werden
Wichtige Hinweise

SCCM 2007 R2 mit SP2 oder R3 wird die notwendige Grundlage sein für Forefront Endpoint Protection 2010.

Download des engl. Microsoft Datasheets zu Power Management

Studien

Der Magische Quadrant von Gartner zum Thema PC Configuration Life Cycle Management vergleicht nicht nur die Systeme, sondern erklärt auch die Stärken und Schwächen der aufgezeigten Produkte:

Systemanforderungen
  • Windows Server 2003 SP2 Standard Edition oder höher
  • 32- oder 64 Bit
  • SQL Reporting Services 2008 SP1 und höher erforderlich
Übersicht aller Downloads

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Benutzeranmeldung

Erscheinungsdatum (RTM)

14.10.2010

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