System Center Essentials 2010 und System Center Essentials Plus 2010

          Proaktive IT-Verwaltung für den Mittelstand

In einem Satz

Microsoft System Center Essentials 2010 (SCE 2010) ist eine Verwaltungslösung aus der System Center-Produktfamilie, die speziell für Unternehmen mit bis zu 50 Server und 500 PCs entworfen wurde und Deployment, Inventarisierung und Monitoring der Systeme erlaubt.

Ausführliche Beschreibung

Mit Microsoft System Center Essentials 2010 können bis zu 50 Server, max. 500 Clients und max. 100 Netzwerk-Geräten mit einer einzelnen Active Directory-Domäne über eine zentrale Verwaltungskonsole verwaltet werden.

SCE 2010 kann in einer Topologie mit nur einem Server oder in einer Topologie mit mehreren Servern bereitgestellt werden. Für die Bereitstellung können verschiedene Editionen von Microsoft SQL Server 2008 verwendet werden, auch die kostenfreie Express-Edition. Wenn SQL Server 2008 Express with Advanced Services oder höher verwendet wird, empfiehlt es sich, maximal 150 Computer (Server plus Clients) zu verwalten.

Nachdem die Agents in System Center Essentials 2010 auf den verwalteten Computern bereitgestellt wurden, wird alle 22 Stunden eine Software- und Hardwareinventur durchgeführt. Dabei nehmen die Agents Verbindung mit dem SCE-Verwaltungsserver auf, um Updates zu synchronisieren und die gesammelten Inventurdaten zu senden. Benutzer können die Daten in der SCE-Konsole anzeigen. Zusätzlich zu den Inventurdaten können in SCE 2010 auch andere wichtige Informationen über die verwalteten Computer angezeigt werden, z. B. Warnungen und Status der Updatebereitstellung.

Administratoren können die Inventurdaten verwenden, um die Integrität verwalteter Computer zu überwachen, Probleme zu diagnostizieren, die Notwendigkeit für bestimmte Updates oder Software oder die Notwendigkeit von Hardwareupdates im Unternehmen zu beurteilen.

Die Softwarebereitstellung in System Center Essentials 2010 ermöglicht Ihnen, Software für Ihre verwalteten Computern zentral bereitzustellen. Wenn Sie Essentials 2010 verwenden, können Sie bestimmte Kriterien festlegen, um die Computer, die Software benötigen, zu gruppieren, die Software für diese Computer bereitzustellen und dann den Bereitstellungsstatus zu prüfen.

Um Kunden bei der Softwarebereitstellung zu helfen, bietet SCE 2010 ein Übersichtsfenster, von dem aus auf alle Funktionen der Softwarebereitstellung zugegriffen werden kann. Hier werden Statuszusammenfassungen, Tasks, Berichte, Hilfe und anderen Informationen angezeigt.

Für Microsoft Partner ist dieses Produkt sehr spannend, da sie den System Center Operations Manager als Hosting Lösung einsetzen können, um damit verschiedene Kunden überwachen zu können. Der SCOM hat dann eine Schnittstelle in den SCE des Kunden.

 

System Center Essentials Plus 2010

Dies ist ein Lizenzbundle, um dem SCE 2010 den System Center Data Protection Manager 2010 preisgünstig hinzuzufügen. Der DPM bleibt technisch eine volle Version. Weitere Infos derzeit hier.

Wichtigste Funktionen / Features
  • Einfache Installation und Einrichtung
    • Installation via Setup-Assistent inkl. des automatischen oder manuellen Installierens von Agenten auf Computern, die einer Arbeitsgruppe angehören
    • Unterstützung bei fehlenden Komponenten – SCE 2010 überprüft die hardwaremäßigen, softwaremäßigen und die erforderlichen Umgebungsvoraussetzungen, bevor das Produkt installiert wird.
    • Modularer Aufbau der Komponenten – Es können einige oder alle SCE 2010-Komponenten auf einem einzelnen Server installiert werden; die Komponente „Essentials-Berichte“ auf einem Remotedatenbank-Server, die Essentials-Konsole auf einem Remotecomputer oder Agents manuell.
    • Überwachungskonfiguration – SCE 2010 kann so konfiguriert werden, dass neue Computer, Geräte und auch Software automatisch erkannt werden
    • Dynamischer Import von Management-Packs zur Überwachung
  • Zentrale Verwaltungskonsole
    • Computerübersicht zeigt die von System Center Essentials 2010 verwalteten Computer und zu erledigende Tasks an, und ermöglicht den Zugriff auf entsprechende Tasks.
    • Diganose-Funktionen wie Ping, IPConfig, RDP etc. direkt aufrufbar
  • Updateverwaltung (Integration von WSUS Funktionen)
    • Integrierter WSUS –  Automatisierte und gemanagte Verwaltung von Updates / Patch Management (WSUS Version 3.0 SP2)
  • Softwarebereitstellung (Integration von SCCM Funktionen)
    • Über Assistenten können Setup- oder MSI-Pakete integriert und dann automatisch verteilt werden.
  • Monitoring / Umfassende Überwachung (Integration von SCOM Funktionen)
    • Umfassende Überwachung von Windows, Anwendungen und Netzwerkgeräten
    •  30+ Attribute, die abgefragt werden (HW, Platte, "90% frei", SW)
    • Integration der Microsoft Knowledge Base mit Lösungsvorschlägen für Troubleshooting
    • Remote-Control-Funktion (Remote Assistance)
    • Leistungs- und Ressourcenoptimierung: intelligentes Platzieren von virtuellen Maschinen auf passenden Hosts (Performance and Resource Optimization, PRO)
    • Neu: Herunterladen von Management Packs aus dem Management Pack-Katalogwebdienst in der SCE 2010-Konsole
  • Integriertes Reporting (Integration von SQL Server Funktionen)
    • Durch das einheitliche Berichtswesen auf Basis der SQL Server 2008 Reporting Services können Informationen zum Status der IT-Umgebung abgefragt, gespeichert, gedruckt, als PDF-, Word- oder Excel-Tabellen exportier oder per E-Mail versendet werden
  • Software- und Hardwareinventarisierung (Integration von SCCM Funktionen)
    • Erfassen des Software- und Hardwarebestands, wie z.B. auch BIOS-Seriennummern und Erstellung entsprechender Inventurberichte für einen Computer oder eine Computergruppe
  • Neu: Virtuelle und Physische Maschinen (Integration von SC VMM Funktionen)
    • Erstellen von Virtuellen Maschinen über Vorlagen
    • Integration der Verwaltung virtueller Umgebungen - inklusive Live-Migration
    • P2V – Einfache Serverumwandlung von physisch zu virtuell
    • V2V – Importieren vorhandener virtueller Festplatten und virtueller VMware-Server
Die häufigsten Fragen

Ist eine Migration auf System Center Vollprodukte möglich? 
Nein, derzeit kann nicht auf den System Center Operations Manager oder/und System Center Configuration Manager direkt migriert werden!
Es gibt den System Center Essentials 2010 Migration Advisor zum Sichern von Essentials-Datenbankdateien,  Zertifikaten, Abonnements und Bibliotheksordnern der virtuellen Maschine auf dem vorhandenen Essentials 2010-Verwaltungsserver und anschließendem Wiederherstellen auf einem neuen Verwaltungsserver. SCE 2007 auf SCE 2010 ist dann ein einfaches direktes Upgrade.

 

Testinstallationen können auf lizenzierte Versionen aktualisiert werden.

Wichtige Hinweise
Studien
  • Kundenreferenz SCE 2007: Legoland Deutschland hier.
Systemanforderungen
  • Windows Server 2003 SP2 Standard/Entperprise oder höher
  • Windows Small Business Server 2008, nur x64
  • SCE 2010 beinhaltet einen SQL Server 2008 Express Edition und die Reporting Services
  • 20 GB freier Festplattenplatz (zusätzlich 150 GB für Virtualisierungsverwaltung)
  • 4 GB RAM
Übersicht aller Downloads

Benutzeranmeldung

Version

2010

Erscheinungsdatum (RTM)

26.04.2010

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