Eine detaillierte Übersicht über alle neuen Funktionen von Windows 7 finden Sie natürlich auch auf den Microsoft Seiten: hier .
Dieses DemoVideo zeigt die wichtigsten Neuerungen von Windows 7 (9 min, eher consumerlastig, basiert noch auf der Beta, ist aber sehr umfassend) und kann hier heruntergeladen werden:
Einige wichtige Funktionen mit Cross-Selling-Potenzial sind hier erklärt:
XP-Modus
Der XP-Modus ermöglicht die Ausführung älterer Programme, die unter Windows 7 nicht lauffähig sind. Er soll kleineren Unternehmen den Umstieg auf das neueste Microsoft-Betriebssystem erleichtern. Größere Unternehmen sollten in Richtung Applikationsvirtualisierung (App-V) oder Desktop-Virtualisierung mit Microsoft Enterprise Desktop 2 (MED-V) denken, beide enthalten im Microsoft Desktop Opimization Pack MDOP), um eine zentral managebare Kompatibilitätslösung zu verwenden.
Das virtuelle Windows XP setzt sich aus Microsofts Virtualisierungslösung Windows Virtual PC und einer vorinstallierten Virtuellen Maschine mit Windows XP SP3 zusammen. Der Windows XP-Modus erfordert zusätzlich 1 GB RAM, 15 GB zusätzlichen verfügbaren Festplattenspeicher sowie einen Prozessor, der die Hardwarevirtualisierung mit aktivierter Intel V- oder AMD-V-Technologie unterstützt. Falls ein PC die Hardwareseitige Virtualisierung nicht unterstützt, lässt sich auch Virtual PC 2007 SP1 für die Virtualisierung verwenden. Inzwischen wird auch Hardware unterstützt, die nicht virtualisierungsfähig ist.
Windows Virtual PC und XP-Mode sind verfügbar für Windows 7 Professional, Enterprise und Ultimate. Download hier .
Installationsanweisung hier .
Search Federation - Federated Search
Windows 7 verfügt über eine verbesserte Desktop Suchmaschine. Falls Dokumente lokal nicht gefunden werden, kann die Suche an den Firmenweiten Suchserver (z.B. SharePoint) übergeben werden.
Hierfür ist die Windows 7 Enterprise Edition erforderlich!
Hier liegt Cross Selling- und Dienstleistungspotenzial für Partner!
Dieser Learning Snack steht hier zum Download zur Verfügung, hier auch ohne skilllocation branding.
Location Aware Printing
Windows 7 erkennt den am jeweiligen Ort als Standard-Drucker definierten Drucker und verwendet automatisch diesen.
Bitlocker und Bitlocker To Go
Die Festplattenverschlüsselung Bitlocker gibt es seit Windows Vista und erlaubt nun auch externe USB-Platten oder Memory Sticks zu verschlüsseln sowie weitere Partitionen (Windows Vista konnte nur C:/).
Empfehlenswert ist eine Backup-Lösung und eine "Schlüsselsicherung", damit man selbst an die Daten ggf. wieder herankommt.
Anwender und Administratoren haben beim Verwenden von BitLocker die Wahl zwischen AES-128 und AES-256. AES-128 gilt bereits als ausreichend sicher.
AppLocker
Um dem Anwender vorzugeben, welche Applikationen er ausführen darf und welche nicht, eignet sich dieses Werkzeug. Der Anwender kann gesperrte Anwendungen auch nicht einfach umbenennen, da hier Hash-Algorithmen verwendet werden. (AppLocker ersetzt die früheren Software Restriction Policies).
DirectAccess
Normalerweise verbinden sich mobile Mitarbeiter via VPN auf das Firmennetzwerk. VPN ist aber in manchen öffentlichen Internet-Zugängen wie Cafes oder Flughäfen oder fremden Unternehmen nicht erlaubt und oft muss der VPN-Client manuell gestartet werden für den Verbindungsaufbau. Mit DirectAccess baut Windows 7 im Hintergrund - also transparent für den Anwender - die Verbindung ohne VPN ins Firmennetzwerk auf. Außerdem kann der Admin auf den Rechner zugreifen von firmenintern über das Internet. Auch NAP (Network Access Protection, Quarantäne-Schutz) funktioniert über diese Verbindung. Nötig ist dazu der Windows Server 2008 R2 firmenintern sowie IPSec und auch IPv6. Um IPv6 firmenintern in ein IPv4 im Internet zu übersetzen, benötigt der Kunde zusätzlich das Microsoft Unified Access Gateway (UAG), das auch NAP nach außen "trägt".
BrancheCache
Übersetzt "Zweigstellen-Zwischenspeicher" und das beschreibt die Funktion eigentlich ganz gut: Fodert ein Rechner in der Niederlassung aus der Zentrale eine Datei an, wird diese nicht erneut übertragen, wenn ein zweiter Rechner die Datei anfordert, sondern der Zweigstellen-Zwischenspeicher-Server (dies muss ein Windows Server 2008 R2 sein!) bedient die Anforderung. Damit kann Netzwerktraffic auf meist teureren WAN-Leitungen eingespart werden.
Die Funktion entspricht sehr stark dem Citrix-Produkt WAN-Scaler bzw. Repeater.
Wartungscenter - Action Center
Windows 7 meldet Probleme und bietet einen Problembehandlungsassistenten an, der untersucht, was die Ursache für ein Problem sein könnte und entsprechende Hilfe bzw. Lösungen bietet.
Performance
Windows 7 ist extrem viel schneller geworden. Hier finden Sie einige Studien zum Beweis. Auch die Akkulaufzeiten können mit Windows 7 verlängert werden.
Power Management
Über die Energiespar-Funktionen von Windows 7 lässt sich Strom sparen auf dem Client. Prinzipiell kann das auch Windows XP schon. Neu ist aber a) dass der Monitor sich auch im Netzbetrieb dunkler schalten lässt und b) über Gruppenrichtlinien gesteuert werden kann, dass, wenn der Rechner sich im Firmengebäude befindet, die Einstellung nicht geändert werden darf. Der User wird damit gezwungen, Strom zu sparen.
Cross-Sell-Potenzial: Über den System Center Configuration Manager 2007 R3 und die Funktion PowerManagement lässt sich auswerten, wieviel Strom gespart werden kann. Microsoft selbst setzt so eine Richtlinie um und spart hier nochmal 60 € pro PC pro Jahr.
Service Pack1 für Windows 7 (und Windows Server 2008 R2, RTM 10.2.11) kommen zwei neue Features hinzu, die aber eher severseitig Eindruck machen:
RemoteFX: Video, 3D, DirectX, Aero etc. Endlich volle grafische Unterstützung bei Remote Desktop-Verbindungen. Die Ausführung erfolgt auf dem Server. Hier wird das Thema VDI erneut angetrieben.
Dynamic Memory (Dynamische Speicherzuweisung): Hier können nun min und max RAM-Werte für Virtuelle Maschinen angegeben werden. Dies garantiert auch, dass nicht mehr RAM verwendet wird, als vorhanden ist, so dass nicht auf die Platte ausgelagert werden muss, was wiederum Performance Einbußen mit sich bringt.
XP Mode wird lauffähig auf nicht virtualisierungsfähiger Hardware (dies ist bereits seit einem Patch vorab möglich)
Wir haben ein DemoVideo zu Windows 7 / Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 für Sie erstellt: