Der Open License Vertrag ist ein möglicher Weg für kleine und mittelständische Unternehmen Lizenzen im Rahmen eines Rahmenvertrages von Microsoft zu erwerben.

Er ermöglicht den Einstieg in die Welt der Volumenlizenzen mit der Anschaffung von nur fünf Softwarelizenzen. Als nächster Schritt nach Einzellizenzen wie OEM, System Builder oder Einzelhandelslizenzen (FPP) stellt der Open License Vertrag aufgrund der geringen Hürde für viele Kunden, auch Kleinstunternehmen, den Einstieg in die Welt der Volumenlizenzverträge dar.

Während der zweijährigen Laufzeit können jederzeit weitere Lizenzen über diesen Kontrakt bezogen werden. Basis dieser Vertragsart ist ein Kaufvertrag. Bei Bestellung wird die komplette Zahlung der beschafften Lizenzen fällig. Dies ist ein wichtiges Merkmal zur Abgrenzung gegenüber alternativen Lizenzmodellen wie Open Value, Open Value Company-wide oder Open Value Subscription. Bei dem Abschluss eines Microsoft Kaufvertrages entscheidet das Unternehmen vor dem Kauf seiner Softwareprodukte, ob es seine Software mit Software Assurance beschaffen möchte oder ohne.

Die Software Assurance umfasst als einen Schwerpunkt die Wartung der Softwarelizenzen, sprich das Recht auf Nutzung der aktuellsten Version. Darüber hinaus bietet Software Assurance viele weitere kostenfreie Zusatzleistungen, die der Kunde während der Vertragslaufzeit für sich in Anspruch nehmen kann.

Der Open License Vertrag ist sicherlich der unkomplizierteste Weg einem Kunden im deutschen Mittelstand Lizenzen zu verkaufen.

Mit steigender Kundengröße, besonderen Anforderungen an die Nutzungsrechte der Software und technischer Komplexität rücken eher Modelle wie Ratenkauf und Miete in den Vordergrund.

Geändert am: 10. Mai 2016 von Carola Pantenburg