Neben den Produktinformationen zu Windows 10, wo wir auch die Editionen und Details, z.B. zum Thema Current Branch etc. beschreiben, finden sich hier spezielle Lizenzinformationen:

Produktaktivierung

Sobald ein Gerät über das kostenlose Upgrade-Angebot aktualisiert und automatisch Online aktiviert wurde, wird die Berechtigung auf die aktualisierte Windows 10 Edition für die PC-Hardware beim Windows 10 Aktivierungsdienst registriert. Unter Einstellungen -> Update und Sicherheit -> Aktivierung kann überprüft werden, ob Windows aktiviert ist.

Sobald Windows aktiviert wurde, kann eine saubere Neuinstallation (das heißt, von einem Datenträger booten und Windows 10 installieren) mit derselben Windows 10 Edition durchführen, ohne einen Produktschlüssel eingeben zu müssen.

Wie geht das?
1. Stelle sicher, dass Windows aktiviert ist. (Einstellungen -> Update und Sicherheit -> Aktivierung)
2. Erstelle einen Installations-Datenträger, um eine saubere Neuinstallation auf demselben PC durchzuführen.
3. Überspringe, während des Windows 10 Setups, die Eingabe des Produktschlüssels. Windows 10 wird auf diesen Geräten automatisch Online aktiviert. Die Möglichkeit, die Eingabe des Produktschlüssels zu überspringen, ist nur vorhanden, wenn von einem Windows 10 Datenträger gebootet und das Setup ausgeführt wird.
Die automatische Online-Aktivierung wird direkt nach der Neuinstallation von Windows 10 durchgeführt, wenn das Gerät (mit der für die Berechtigung registrierten PC-Hardware) zuvor mit derselben Windows 10 Edition aktualisiert und aktiviert wurde.

F: Was passiert, wenn ich die Hardware meines Windows 10 Gerätes ändere?

A: Wenn sich die Hardware-Konfiguration deines Windows 10 Gerätes signifikant verändert (bspw. nach einem Wechsel des Mainboards), muss Windows erneut aktiviert werden. Dies ist dasselbe Verfahren wie unter den vorherigen Betriebssystemen auch. Das kostenlose Upgrade-Angebot gilt nicht für die Aktivierung von Windows 10 in solchen Szenarien, wo ein Hardwarewechsel die Aktivierung zurücksetzt. (Quelle)

Re-Imaging-Recht für Gratis Upgrade von Windows 10 (4.12.15)

Kunden mit einem der folgenden Volumenlizenzverträge dürfen nun doch das kostenlose Upgrade von Windows 10 auf berechtigten Geräten wie im VL Upgrade Form beschrieben direkt mit Medien und Schlüsseln aus dem VLSC durchführen, ohne dass sie vorher auf den Geräten das Inplace-Upgrade mit Windows Update durchführen müssen:

  • Enterprise Agreement (EA)
  • Enterprise Agreement Subscription (EAS)
  • Campus and School Agreement
  • Enrollment for Education Solutions (EES)
  • Select Agreement
  • Select Plus Agreement
  • Microsoft Products and Services Agreement (MPSA)

 

Windows 10 OEM-Lizenzen und Downgrade

https://www.microsoft.com/en-us/Useterms/OEM/Windows/10/UseTerms_OEM_Windows_10_German.htm

In Punkt 7 wird das Downgraderecht auf die zwei vorherigen Versionen beschrieben.

Zur Durchführung des Downgrades werden ein Datenträger sowie ein passender Aktivierungskey benötigt.  Weder Microsoft noch seine OEMs sind dazu verpflichtet diese zu liefern.  Der Kunde kann vorhandene Datenträger und Keys verwenden oder sein Systemhaus hilft bei der Bereitstellung.

Bis zum 31. Oktober 2016 ist der OEM berechtigt, neue Hardware mit Windows 10 Lizenz und vorinstalliertem Downgrade auf Windows 7 oder Windows 8.1 bereitzustellen. Dieses Recht endet nach diesem Termin.  Zeitgleich gehen Windows 7 und Windows 8.1 als Lizenz, vorinstalliert durch den OEM, End of License.

Ab dem 1. November 2016 kann ein OEM neue Hardware ausschließlich mit Windows 10 Lizenz und Windows 10 Installation ausliefern.

Wichtig: Das Endkundenrecht zum Downgrade, wie oben beschrieben, bleibt davon unberührt und ist auch nach dem 31. Oktober unverändert möglich.

Ein Beispiel aus der Praxis: Kleiner Mittelständler möchte Notebooks mit Windows 7 kaufen, aber in ein bis zwei Jahren auf Windows 10 umstellen.

Bis zum 31. Oktober 2016: Der Kunde kauft Windows 10 Notebooks, durch den OEM lässt er jedoch schon vorab Windows 7 installieren. In ein bis zwei Jahren macht er das Upgrade auf Windows 10 und nutzt die Lizenz, die er mit dem Notebook erworben hat.

Ab dem 1. November 2016: Der Kunde kauft Windows 10 Notebooks. Er spielt (selbst oder durch einen Fachhändler) von einem vorhandenen Datenträger Windows 7 auf und aktiviert mit einem Windows 7 Key (dieser kann bereits in Verwendung sein).  In ein bis zwei Jahren macht er das Upgrade auf Windows 10 und nutzt die Lizenz, die er mit dem Notebook erworben hat.

Downgrade-Rechte von Windows 10

Windows 10 Enterprise E3 und E5

Über „Windows 10 Enterprise E3 für CSP“ wird Windows 10 ab 1. September 2016 für Unternehmen im Rahmen eines monatlichen Abonnements über das Cloud Solution Provider (CSP)-Programm verfügbar. CSP-Partner haben damit die Möglichkeit, ihren Kunden das gesamte Angebot von Microsoft im Bereich Cloud-Services und Betriebssystem aus einer Hand anzubieten – von Windows 10 über Office 365 und Microsoft Azure bis hin zu Dynamics CRM-Abonnements.

  • Windows 10 Enterprise Edition inkl. DirectAccess, BranchCache, Device Guard,….
  • Mindestbestellmenge: keine, bzw. erhältlich ab 1 Seat (keine Begrenzung nach oben)
  • Erhältlich nur über CSP Modell
  • Lizenzierung: pro User pro Monat (bis zu 5 PCs) oder pro Gerät pro Monat
  • Verfügbar als Current Branch (CB) oder Current Branch for Business (CBB) (kein LTSB, kein Downgrade-Recht, kein MDOP, kein VDI)
  • Voraussetzung: vorhandene Installation von Windows 10 Pro ver 1607 (Anniversary Update)
    NEU (20.1.17) : Jetzt gilt auch Windows 7, 8 und 8.1 als Basis für das CSP E3/E5 (Quelle)
  • Enterprise-Funktionen werden über Azure Active Directory LogIn freigeschaltet ohne Neu-Installation aktiviert.
    Nach 90 Tagen ohne Aktivierung wechselt das System in Windows 10 Pro zurück.
  • Mindestlaufzeit: 1 Jahr
  • Preis E3:  5,90 € / Pro User/ pro Monat
  • Preis E5: 13,80 € / Pro User / pro Monat
  • Lizenzen können neu zugewiesen werden
  • Windows 10 Enterprise E3 ist mit Software Assurance in Open, MPSA, und EA Lizenzprogrammen verfügbar
  • Windows 10 Enterprise E5: Windows 10 Enterprise E3 plus Windows Defender Advanced Threat Protection WDATP

Nicht alle Benefits der Software Assurance sind in E3/E5 enthalten:

Diese Tabelle stammt aus einem technischen Überblick über die Windows 10 Enterprise E3, welches hier zum Download liegt.

Geändert am: 15. Februar 2017 von Carola Pantenburg