In einem Satz

SQL Server 2012 ermöglicht es Unternehmen, aufschlussreiche neue Erkenntnisse zu erhalten. Möglich macht dies die umfangreiche Datenermittlung, die neben einer Vielzahl sowohl strukturierter als auch unstrukturierter Datenquellen auch die Cloud umfasst und viele neue Tools und Funktionen bietet.

Ausführliche Beschreibung

Am 17.4.12 haben wir einen SQL-Day mit 3 x 30 min Webinaren (Nr. 7, 8 und 9) aufgezeichnet:https://www.skilllocation.com/skilll-deal-2012-themenuebersicht.html

Durch den Einsatz besonderer Analyse-Tools für Endbenutzer stellt SQL Server 2012 weiterhin eine durchgängige, leicht einzurichtende BI-Plattform zur Verfügung, die traditionelle OLAP- und Reporting-Cubes verwaltet.

Unterstützt werden sie dabei von verwalteter Self-Service Business Intelligence, zuverlässig konsistenten Daten sowie umfangreichen Data Warehousing- und Analyselösungen.

Benutzerdefinierte Serverrollen zur Aufgabentrennung erleichtern die Verwaltung von Berechtigungen zum Datenzugriff.

Integrierte IT-Steuerungsfunktionen – einschließlich neuer SharePoint- und Microsoft Active Directory-Sicherheitsmodelle für Endbenutzer-Berichte, die in SharePoint veröffentlicht und freigegeben sind – helfen dabei, Datenanalysen von Endbenutzern abzusichern.

Facts & Figures

  1. SQL Server 2012 delivers an ROI of up to 189% with a 1 year payback period.
  2. Microsoft DBAs run more mission critical databases, when compared to Oracle DBAs.
  3. SQL Server delivers 99.9999% uptime availability.
  4. SQL Server is the uncontested leader in TPC-E Performance Benchmarks.
  5. SQL Server reduces downtime by over 20% by migrating an SAP ERP environment to SQL Server.

(Quelle)

Hin und wieder tauchen noch die Codenamen während der Entwicklung von SQL 2012 auf, daher hier die Zuordnung:

  • SQL Server 2012 „Denali“
  • PowerPivot  „Gemini“
  • SQL Server Developer Tools „Juneau“
  • ColumnStore Index „Apollo“
  • Data Quality Services „Crescent“
Wichtigste Funktionen / Features

Module und Funktionen

Datenbankmodul (Database Engine) Hauptdienst für das Speichern, Verarbeiten und Sichern von Daten
Das Datenbankmodul stellt kontrollierten Zugriff und schnelle Transaktionsverarbeitung bereit. Es erfüllt auch hohe Anforderungen von Daten verarbeitenden Anwendungen.

Data Quality Services Wissensgesteuerte Datenbereinigungslösung
DQS ermöglicht das Erstellen einer Knowledge Base und die anschließende Durchführung der Datenkorrektur und Deduplizierung. Sie können Cloud-basierte Verweisdatendienste verwenden und eine Datenverwaltungslösung erstellen, die DQS in SQL Server Integration Services und Master Data Services integriert.

Analysis Services Toolset für analytische Daten und ein Business Intelligence (OLAP Server und Data Mining)
Server und Client-Designer unterstützen herkömmliche OLAP-Lösungen, neue Tabellenmodellierungslösungen sowie Self-Service-Funktionen für die Analyse und Zusammenarbeit mit PowerPivot, Excel und einer SharePoint Server-Umgebung. Über Data Mining können Muster und Beziehungen erkannt werden, die in großen Datenvolumen versteckt sind.

Integration Services Integration Services SSIS sind eine Konstruktionsplattform für Hochleistungslösungen im Bereich Datenintegration, einschließlich Data Warehouse-Paketen zum Extrahieren, Transformieren und Laden (ETL) von Daten.

Master Data Services Zentrales Repository für Masterdatenverwaltung
Eine auf Master Data Services MDS erstellte Lösung gewährleistet, dass Berichterstellung und Analyse auf den richtigen Informationen basieren. Mit Master Data Services verwalten Sie einen überwachungs- und sicherungsfähigen Datensatz dieser Daten, die sich im Laufe der Zeit ändern.
Replikation Mithilfe der Replikation können Daten an verschiedene Standorte, an Remotebenutzer oder mobile Benutzer über lokale Netzwerke und WANs, über DFÜ-Verbindungen, Funk-Verbindungen oder über das Internet verteilet werden.

Reporting Services Webbasierte Berichterstellungsfunktionalität
Berichte erstellen, die Inhalte aus einer Vielzahl von Datenquellen ziehen, Berichte in verschiedenen Formaten veröffentlichen (OpenXML) und Abonnements und Sicherheit zentral verwalten.

 

Neue Funktionen

  • Interoperable Bereitstellungsoptionen für SQL Server 2012 (Private oder Public Cloud)
  • Integrierte Verschlüsselungsmöglichkeiten, die vertrauliche Informationen schützen und keine Änderungen an der Anwendung erfordern, unterstützen den Schutz von Daten.
  • Optimierte Hochverfügbarkeit mit AlwaysOn
    Integrierte Lösung für Hochverfügbarkeit und Notfallwiederherstellung.
  • Unterstützung für Windows Server Core.
    Minimierung von Ausfallzeiten während Wartungsarbeiten dank verbesserter Onlinevorgänge und Beseitigung geplanter Ausfallzeiten in Hyper-V-Umgebungen durch die Verwendung von Live Migration.
    Beschleunigung der Performance von I/O-intensiven Workloads durch Kompressionsmöglichkeiten, die das Datenvolumen um 50 bis 60 Prozent verringern.
  • Extrem hohe Abfrageleistung dank ColumnStore-Index
  • Interaktive Analysen im neuen Web-Frontend sowie schnelle Datenermittlung über Power View
    Mit webbasierter Drag-and-Drop-Funktionalität zur Abfrage und Visualisierung von Daten liefert dieses neuartige, in hohem Maße interaktive Tool Erkenntnisse in hoher Geschwindigkeit.
  • Automatische Datenüberprüfung und -bereinigung durch die neuen Data Quality Services
  • Glaubwürdige, konsistente Daten mit Self-Service Business Intelligence mit SharePoint, Reports & Dashboards und dem BI-Semantikmodell über heterogene Datenquellen hinweg
  • Integration von Daten aus dem Internet in BI-Reports durch PowerPivot und Power View
    PowerPivot-AddIn für Excel 2010
  • Anwendungen mithilfe der SQL Server Data Tools nur einmal in Visual Studio erstellen und überall laufen lassen
  • Alle Daten mit DataSync und OData überall hin ausdehnen
    Konnektivität zu Cloud-basierten Daten von Windows Azure Marketplace DataMarket mit Integration Services (SSIS), Master Data Services (MDS) sowie Data Quality Services (DQS) oder zu Providern von Drittanbietern über OData.
    Ein neues MDS-Add-in für Excel erleichtert Endbenutzern die Verwaltung und Pflege von Daten.
  • Robuste Data Warehouse-Lösungen mit Parallel Data Warehouse
    Data Warehouse-Skalierung durch eingebaute Datenbankfunktionen wie Remote Blob Storage und partitionierte Tabellen mit einer Unterstützung von bis zu 15.000 Partitionen in Szenarien mit variablem Fenster.
    Unterstützung für bis zu 256 Cores – was eine besonders hohe Performance für sehr anspruchsvolle Workloads oder für Konsolidierungsszenarien. Data Warehouse-Referenzarchitekturen und Data Warehouse-Appliances erlauben ein rasches Time-to-Market. Skalierung bis zu mehreren Hundert Terabyte unter Beibehaltung der hohen Performance – dank der Massively Parallel Processing (MPP)-Architektur mit Parallel Data Warehouse.
    TPC-E und TPC-H Performance-Benchmarks des Transaction Processing Performance Councils* regelmäßig Spitzenplätze.

Ein paar Grenzen

  • Datenbankgröße: 524.272 Terabyte
  • Datenbanken pro Instanz von SQL Server: 32.767
  • Zeilen pro Tabelle: Begrenzung durch verfügbaren Speicherplatz
  • Tabellen mit einer Unterstützung von bis zu 15.000 Partitionen
  • Kompressionsmöglichkeiten, die das Datenvolumen um 50 bis 60 Prozent verringern

 

  • 50 Instanzen auf einem eigenständigen Server für alle SQL Server-Editionen.
  • SQL Server unterstützt 25 Instanzen auf einem Failovercluster, wenn für die Clusterinstallation ein freigegebener Clusterdatenträger als Speicheroption verwendet wird.
  • SQL Server unterstützt 50 Instanzen auf einem Failovercluster, wenn für die Clusterinstallation SMB-Dateien als Speicheroption verwendet werden.

Big Data und Hadoop

Big Data: große Datenmengen mit hohem Durchsatz zu verarbeiten, die klassische Datenbanken und auch entsprechende Analyse Werkzeuge nur sehr eingeschränkt verarbeiten können.
Hadoop: Framework zur parallelen Datenspeicherung und -verarbeitung von Big Data, die verteilt in Clustern von Servern fehlertolerant im Dateisystem gespeichert werden. Hadoop ermöglicht eine Skalierbarkeit von bis zu mehreren tausend Servern.
Cross- und Upselling

 

  • System Center 2012 Advisor ist ein Microsoft Online Service, der Installationen von Microsoft SQL Server 2008 (und höher) und Windows Server 2008 (und höher) analysiert und Konfigurationsprobleme meldet.
Wichtige Hinweise
Studien

Magic Quadrant for Business Intelligence and Analytics Platforms

(Quelle)

Systemanforderungen

 

Ab SQL Server 2012 muss mindestens Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 vorhanden sein.
  • Bis256 logischeProzessoren
  • Bis2 Terabytes RAM
Beginnend mit SQL Server 2012 kann SQL Server unter Windows Server 2008 R2 Server Core SP1 installiert werden.

SQL Server Itanium-Editionen werden nicht mehr unterstützt.

 

Kunden können von
  • SQL Server 2005
  • SQL Server 2008
  • SQL Server 2008 R2

auf SQL Server 2012 ein Upgrade durchführen.

Kunden können keine 32-Bit-Instanz von SQL Server mit SQL Server-Setup auf systemeigenes 64-Bit aktualisieren.
Upgrades von SQL Server 2005 Evaluation, SQL Server 2008 Evaluation und SQL Server 2008 R2 Evaluation auf SQL Server 2012 werden nicht unterstützt.
Übersicht aller Downloads

Geändert am: 12. Mai 2016 von Carola Pantenburg